Über uns

Les Papillons – Inszenierte Konzerte

Seit zwanzig Jahren erarbeiten Les Papillons aussergewöhnliche Konzertprogramme, in welchen sie bekannte Werke aus 300 Jahren Musikgeschichte mit Stücken aus der Popwelt des zwanzigsten Jahrhunderts in sehr eigenwilliger Weise in Verbindung bringen. Dank Ihrem hohen Anspruch an Virtuosität, Vielfalt und mimischer Theatralik werden ihre Konzertabende sowohl zu einem akustischen wie auch visuellen Erlebnis.

Durch das Spiel mit Musikzitaten und -stilen und einer theatral-musikalischen Dramaturgie, haben Les Papillons mit ihren bisher vier Konzertprogrammen Mémoriques (2006), Concert Phantastique (2009), Patchwork Classics (2014) und SUPERNOVA (2020) ihr eigenes Genre der Konzertform gefunden.

Les Papillons laden die Zuhörer dazu ein, in dieses verzweigte Universum einzutauchen und halten mit Spielwitz, atemberaubender Virtuosität, einer Prise Theatralik und feinstem Gespür für das richtige Timing der Musikwelt einen kreativen Spiegel vor – und verneigen sich zugleich vor ihr.

Stationen von Les Papillons:
2016     
Gewinner des Publikumpreises „Herborner Schlumpeweck“
2014      Konzertprogramm „Patchwork Classics“
2013      Kleinkunst-Festival „Die Krönung“ in Aadorf: Ernennung zum Kleinkunstkönig
2005-15 spielten Les Papillons in vier Politsatire-Programmen von und mit Andreas Thiel
2009      Konzertprogramm „Concert Phantastique“
2006      Konzertprogramm „Mémorïques“
2004      Förderpreis des „Zentraleuropäischen Kleinkunstpreises“

Les Papillons veröffentlichten bisher zwei Tonträger: 2006 das Album „Mémoriques“, sowie 2010 – zum Anlass Ihres 10-jährigen Jubiläums – ihre zweite CD mit dem Titel „Le Grand Tour“. Die Scheiben sind unterdessen vergriffen.

Michael Giertz (Piano), geb. 1966

Michael Giertz verbrachte seine musikalische Kindheit mit der Geige. Als langjähriger Autodidakt auf dem Klavier bestand er zu seinem eigenen Erstaunen die Aufnahmeprüfung am Konservatorium in Biel und studierte Klavier bis er wieder von der Schule flog… Darauf folgte ein Grundstudium in Musikwissenschaft an der Universität Basel. Daneben folgten die ersten Gehversuche auf der Bühne, so als Pianist bei „Chanson Fatale“ und als Geiger bei „Music à la Crème“, bis er mit Giovanni Reber einen „lustigen Konzertabend“ in Angriff nahm, dessen unabsehbare Folgen bis heute andauern.

Giovanni Reber (Violine), geb. 1981

Giovanni Reber hat es gar nicht erst versucht, die Prüfungen an einer Hochschule zu bestehen, sondern hat gleich im Alter von 18 Jahren mit Michael Giertz angefangen, die Musikwelt auf den Kopf zu stellen. Er hat bereits mit 4 Jahren eine Violine in die Hand gedrückt bekommen. Später – dank seiner Zeit als Barkeeper – fand er einen Weg, sein Instrument einem jungen Publikum näher zu bringen und brachte durch seine Live-Performances ganze Discos zum Tanzen. Heute arbeitet er auch als musikalischer Leiter für Theatergruppen.